
Berlin - Für den stellvertretenden Kulturminister des Irans sind kritische Filme schlimmer als Spionage. "Manche iranischen Filmemacher zeigen nur die Schattenseiten im Iran und übertreiben es sogar, um bei internationalen Filmfestspielen Preise abzusahnen", sagte Javad Shamghadri bei einem Treffen mit Kulturbeauftragten in der westiranischen Stadt Hamadan. "Diese Filmemacher haben noch nicht begriffen, dass dies kultureller Verrat und sogar schlimmer als Spionage ist", wurde der Politiker von der Nachrichtenagentur ISNA zitiert. Spionage passiere nur einmal, aber die Eindrücke aus diesen Filmen blieben lange Zeit in den Köpfen der Zuschauer haften.
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