Über 4.000 iranische Flüchtlinge halten sich in der Türkei auf. Sie bangen um ihre Familien und warten auf ein Visum für ein Drittland. Denn in der Türkei ist ein Asyl fast ausgeschlossen.Kayseri - Sie spricht leise, schaut auf den Tisch und hebt nur gelegentlich den Blick. Auch im Kreis ihrer Bekannten wirkt sie verloren. Berichten will Nülifer* nur allein, mit einer Dolmetscherin ihres Vertrauens. Auch Monate nach den Ereignissen im Iran fällt ihr die Schilderung ihrer Erlebnisse schwer. Wurde sie verhaftet oder entführt, waren ihre Peiniger Polizisten oder zivile Schergen des Regimes?
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