Irans Wirtschaft steuert auf eine ernste Krise zu. Die Gas- und Erdölindustrie, eigentlich Rückgrat des Landes, stecken in Schwierigkeiten. Die Gewinne sprudeln nicht mehr, ausländische Investoren sind nicht in Sicht.In der iranischen Wirtschaft werden die Anzeichen einer schweren Krise immer stärker sichtbar. Besonders deutlich zeigt sich dies in der staatlichen Gas- und Erdöl-Industrie, die eigentlich eine tragende Säule bildet. Die Tageszeitung "Bahar" berichtet, dass die ausländischen Investitionen während der vergangenen vier Jahre in diesem Bereich um 64 Prozent zurückgegangen sind. Lagen sie 2005 noch bei 4,2 Milliarden Dollar, schrumpften sie bis 2008 auf 1,5 Milliarden. Im vergangenen Jahr konnten nur noch knapp 18 Prozent der vorhergesagten Investitionen realisiert werden.
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