Moskau - Der Iran will in diesem Jahr 6,8 Milliarden US-Dollar für den Bau von Pipelines und Raffinerien ausgeben.
Das teilte der Javad Oji, Geschäftsführer der staatlichen Gaskonzerns NIGC, am Montag der Agentur Reuters mit. Für das Geld sollen eine neue, bereits die neunte, transnationale Gasleitung sowie die zweite Pipeline nach Turkmenistan und Raffinerien gebaut werden.
Irans Energiesparte ist laut Experten mit wachsendem Investitionsbedarf konfrontiert, da der andauernde Atomstreit und die UN-Sanktionen westliche Investoren abschrecken.
Im vergangenen Jahr hatte die Islamische Republik nach eigenen Angaben 6,8 Milliarden Kubikmeter Gas exportiert, 42 Prozent mehr als 2008. Der größte Abnehmer des iranischen Gases ist die Türkei.
Quelle: RIA Novosti