Genf. Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat in seiner ersten Rede vor dem UN-Menschenrechtsrat am Mittwoch in Genf scharf den Iran angegriffen. Der Rat dürfe die blutige Niederschlagung von Demonstrationen und die unerträgliche Missachtung vieler Menschenrechte nicht ignorieren, erklärte er. Die Kandidatur des Iran für einen Sitz in dem aus 47 Staaten bestehenden Gremium bezeichnete Westerwelle als "einen Affront gegen alle Werte, auf die der Rat sich gründet".
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