Iran und die Bombe: Allein China schützt das Land noch vor Sanktionen. Teheran weiß diese Chance zu nutzen.Am Anfang der Beziehungen zwischen Chinas Kommunisten und den iranischen Mullahs stand ein Eklat. Der damalige chinesische Staatspräsident Hua Guofeng war einer der letzten ausländischen Staatsgäste, die den persischen Schah 1978 vor seinem Sturz besuchten. Als 1979 dann Ajatollah Chomeini die Macht übernahm, musste Hua einen Entschuldigungsbrief schreiben, um mit den Mullahs ins Geschäft zu kommen: »Ich entschuldige mich bei Imam Chomeini für meinen Besuch Irans unter dem Regime des entmachteten Schahs.« Hua hatte gehofft, dass der persönlich gehaltenen Abbitte eine private Antwort folgen würde. Chomeini hingegen ließ den Brief im iranischen Fernsehen verbreiten – eine Demütigung Chinas.
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