Regisseur Rafi Pitts über die Zukunft Irans, die Zensur – und seinen Film "Zeit des Zorns".
Mr. Pitts, „Zeit des Zorns“, das klingt schon im Titel deutlich anders als Ihr letzter Film, „It’s Winter“. Was ist seit „It’s Winter“ geschehen?Die Filme gehören zusammen. „It’s Winter“ habe ich gedreht, weil ich von den iranischen Intellektuellen so frustriert war. Sie haben den Kontakt zu den Leuten verloren, also habe ich einen Roman verfilmt, so dass die Schriftsteller ihre eigenen Worte hören, aber aus dem Mund von normalen Leuten, die sich selber spielen. In „It’s Winter“ wird der Held geschlagen, in „Zeit des Zorns“ schlägt er zurück. Dort wird er unterdrückt, hier rebelliert er. Es ist meine Rebellion, mein Zorn.
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