Der Streetart-Künstler A1one sprayt in Teheran. Mit Graffiti zeigt er seine Sicht auf die iranische Gesellschaft und den politischen Protest.taz: A1one, Sie machen Graffiti in Teheran. Hat jemand dort zur Zeit überhaupt ein Auge dafür?
A1one: Natürlich. Die ganz normalen Leute sind die Zuschauer. Wo sonst, wenn nicht in Teheran, wo alles als Protest gilt, was nicht kontrolliert werden kann, hat man ein Auge dafür. Graffiti, Streetart - die fragt nicht vorher um Erlaubnis. Deshalb ist diese Kunst sehr viel cooler als die, die in Galerien ausgestellt und von einer Kunstelite begutachtet wird.
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