Unklare Silhouetten spiegeln sich in Juvels Sonnenbrille. Strahlend blauer Himmel zur Mittagszeit. Pausenhektik macht sich breit im Schanzenviertel, Geschäftsleute eilen in Restaurants und Cafés, Autos hupen. Doch Juvel bleibt ruhig. "Wir mussten damals von vorne anfangen, weißt du", sagt der Rapper. "Meine Eltern hatten nichts, als wir nach Deutschland kamen." Klingt nach einer typischen Aufsteigergeschichte: Ein kleiner Junge aus dem Iran hat nichts, will viel - und macht Rapmusik, um sich eine schicke Markensonnenbrille kaufen zu können.
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