
Iranischstämmiger Metzgersohn verliebt sich in ostdeutsche Vegetarierin und verstrickt sich in Lügengeschichten. Die Multikulti-Beziehungskomödie könnte eine Adrenalinspritze fürs lahme deutsche Komödiengenre werden. Mohsen Tavari (Navíd Akhavan), deutsch-iranischer Protagonist von Salami Aleikum, ist augenscheinlich zu nichts zu gebrauchen. Für den Juniorchef einer Metzgerei ist es beispielsweise nicht gerade von Vorteil, dass er kein Blut sehen kann. Auch dass er mit Ende zwanzig immer noch nicht unter der Haube ist, macht den traditionsbewussten Eltern Sorgen. Seinen Frust baut er mit Vorliebe beim Stricken ab.
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