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Berlin 15:25 - Tehran 16:55 - Los Angeles 06:25 Dienstag, 07.02.2012
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ANKüNDIGUNG
Iranische Darsteller/Laien für einen Kinofilm gesucht
Iranische Darsteller/Laien
für einen Kinofilm gesucht!
Weitere Infos bitte melden bei:
Tröber Casting
Tel.: 030-69536780
Email: office@troeber-casting.de


Sehr geehrte Damen und Herren,

in den kommenden Monaten arbeiten wir an der Besetzung eines Kinospielfilms. Das Projekt unter dem Arbeitstitel "Schattenkinder" erzählt die Geschichte einer Migrantenfamilie aus dem Iran/Tabriz.

Kinofilm: "Schattenkinder"

Produktion: Zentropa Berlin, Maria Köpf, Demian Film, Farhad Yawari

Regie: Farhad Yawari

Drehzeitraum: Herbst/Winter 2009 in Berlin

Drama, 120 Minuten, 35 mm


Zunächst konzentrieren wir uns auf die Besetzung der Hauptrollen (Familienmitglieder). Ganz allgemein gilt es hierfür Schauspieler aber auch Laien zu finden, die iranischer Herkunft sind und die Muttersprache Farsi oder Azari beherrschen. Die beiden jüngeren Kinder müssen nicht unbedingt Farsi beherrschen.

Unten finden Sie eine detaillierte Rollenbeschreibung sowie eine kurze Synopsis.

Bitte schickt uns Vorschläge mit folgenden Informationen:
Foto
Name, Alter, Wohnort
Vita (falls vorhanden)
Link zu Videomaterial (falls vorhanden)
Wir freuen uns über Eure Vorschläge, aber auch Anregungen und Ideen für eine mögliche Besetzung.


Synopsis:

Der Film erzählt die an wahre Begebenheiten beruhende Geschichte eines jungen Iraners in Deutschland, der seinen eigenen Weg sucht, und dafür mit seinem tyrannischen, kriminellen Vater brechen muß.

Farid (18) ist mit seiner Familie, bestehend aus den Eltern Jahan und Mehra, sowie seinen Geschwistern Said (16), Neda (12) und Ila (8) vor einigen Jahren aus dem Iran nach Berlin gekommen. Jahan (55) ist Teil einer Organisation, die groß angelegten Handel mit Heroin von Afghanistan über Iran nach Deutschland betreibt. Die Familie lebt unauffällig in einer kleinen Mietwohnung, in der alle, auch die Kinder, an der Herstellung, Verpackung und Distribution der Drogen beteiligt sind.

Farid ist der Vermittler zwischen der Familie und den deutschen Behörden, denn der Aufenthaltsstatus ist ungeklärt und ständig droht die Abschiebung. Said, sein jüngerer Bruder, ist vollkommen anders. Er sieht das schnelle Geld, das mit den Drogen zu machen ist. Den Schritt sich selbständig zu machen bezahlt Said teuer. Sein Vater misshandelt ihn schwer und schließt ihn aus der Familie aus. Die Struktur der Macht beginnt zu wanken. Farid muss sich nun immer mehr in die Geschäfte der Familie rein ziehen lassen, da sich Jahan immer weniger im Drogengeschäft behaupten kann.

Nach dem wiederauftauchen eines alten Partners bieten sich Jahan neue Wege zur Macht. Als traditioneller Familienpatriarch ist er nicht gewillt, die Kontrolle über seine Familie aufzugeben und will die sie nach Iran zurück senden. Dies kollidiert jedoch mit den Plänen von Mehra (42) die für einen Zukunft ihrer Kinder in Deutschland kämpft.

Die häusliche Situation eskaliert, und die Mutter sucht Zuflucht in einem Frauenhaus. Alle Versuche seitens Farid die Lage zu beruhigen scheitern. Jahan findet den Verbleib der Familie heraus. Er überfällt Mehra und ermordet sie auf offener Strasse vor den Augen von Neda und Ila.

Said hat sich inzwischen komplett von der Familie abgesetzt und baut sein Drogengeschäft aus, sehr zum Missfallen der Hintermänner seines Vaters.

Farid ist nun auf sich alleine gestellt und verantwortlich für seine beiden jüngeren Geschwister. In einem engen Spannungsfeld zwischen BKA Beamten, die dem Drogenring versuchen auf die Spur zu kommen, und den alten Seilschaften des Vaters versucht er für sich und seine Geschwister das Überleben in Deutschland zu sichern, ohne Verrat zu begehen. Doch das wird immer schwieriger...


Figurenbeschreibung:

Familie Alizadeh; Migrantenfamilie aus Iran/ Tabriz (Iranische Azaris/ Schiitische Moslems)

Farid (18-23), Sohn; "Student/ Familienanwalt"; Protagonist

Familienstellung/ zur Persönlichkeit:
Der Älteste; hat eine herausgehobene Stellung in der Familie. Mamas Liebling. Muss sich den Wünschen und Zielen der Mutter beugen. Ist der Stellvertreter und im gewissen Sinne auch ein Vollstrecker seiner Eltern (den kleineren Geschwistern gegenüber). Hat einen sicheren, aber einsamen Platz in der Familie. Zwar wird er von seinen Brüdern geliebt, jedoch ist die ihm verliehene Macht zur Herstellung der Ordnung zu groß, als dass sie Freunde werden könnten (trotzdem emotionale Bindung zu Said). Wird als Übersetzer und Beamter der Familie eingesetzt. Ist meist in den Krisensituationen zugegen. Muss den Spagat zwischen den verschiedenen Kulturleben schaffen, bei dessen Bewältigung er sich selbst jedoch verliert. Ist in dem was er will und dem was richtig ist gefangen. Macht nicht das was er sich wünscht. Er schafft nur Fassaden um den Ansprüchen der Mutter zu genügen. Lebt nicht sein Leben!

Persönliche Erscheinung:
Groß. Schlank. Gebeugt in der Haltung. Feingliedrig. Nicht sportlich/ sitzt geschlossen (Asthma/ Kortison). Gepflegtes (sauberes) Aussehen; kuckt sich viele Sachen von den "Kartoffeln" ab; seine Manieren heben sich von den anderen Familienmitgliedern, sowie von den anderen Jugendlichen ab.


Said (16-19), Sohn; "Boxer/ Gangster"

Familienstellung/ zur Persönlichkeit:
Zweitältester Sohn, die rechte Hand des Vaters; wächst ungeschützt von der Seite der Mutter unter Vaters Einfluss auf; er ist der Gewalt der Eltern und des älteren Bruders immer aufs neue ausgesetzt. Im Gegensatz zu seinem Bruder legen seine Eltern bei ihm nicht viel Wert auf seine Bildung. Seine Freizeit verbringt er meistens auf der Strasse unter Kanakenfreunden (wenig Familiensinn/ fühlt sich nicht zugehörig). Er ist das Problemkind der Familie. Said hat früh die Schule abgebrochen.


Neda (11-14), Tochter; "Prinzessin"

Familienstellung/ zur Persönlichkeit:
Die einzige Tochter/ Prinzessin. Lebt im Schutz des Vaters. Ihre Auseinandersetzung ist eher mit der Mutter; sie will nicht so werden wie ihre Mutter. Die plötzliche Verbindung von Gewalt und ihrem Vater, löst ihre emotionale Sicherheit schockartig auf. Emotional ist sie Farid nah. Sie strebt Abitur an; lernt leichter als die anderen; liest viel und gerne; vertieft sich immer in die Innhalte und vergisst dabei den Alltag; ist sehr aufmerksam, beobachtet gerne aber auch sehr unauffällig; ihre Stellung im Freundeskreis ist durch die Fähigkeit anderen den Spiegel zu halten gefestigt.


Ila (8-10), Sohn; "Der Clown"

Familienstellung/ zur Persönlichkeit:
Ila ist einer der innerhalb der Familie nicht weiter auffällt und schon gar nicht ernst genommen wird. Er fliegt unter dem Radar und kann immer wieder mit dem was er verbockt davon kommen. Weiß sich der jeweiligen Umgebung anzupassen. Lernt von seinem Vater und Miad auf der Strasse das Leben einzuschätzen. Kann sich bei jedem einschmeicheln. Hat eine schnelle Zunge, wenn es darauf ankommt. Witzig. Charmebolzen. Ila hat seine Identität und seine Wurzeln verloren. Die Deutsche Umgebung ist die einzige die er wirklich kennt. Im Gegensatz zu seinen älteren Brüdern wird er weniger zwischen den zwei Welten aufgerieben. Ila bemüht sich mit allen mitteln um die äußere Anerkennung.


Jahan (55), Vater; "Das Gesetz"

Familienstellung/ zur Persönlichkeit:
Familienoberhaupt. Er steht mit eiserner Hand über der ganzen Familie und entscheidet über Falsch und Richtig. Die Kinder werden wie Besitztümer behandelt. Er ist introvertiert, neigt aber zu gewalttätigen Ausbrüchen. Absolut Intuitiv. Ständig bewertend, kein Interesse an detaillierter Beobachtung oder Einfühlung. Muss immer Kontrolle über alles was ihn umgibt haben, wird sich niemals anpassen oder unterordnen. Er will die Familie vereint und sicher unter sich sehen. Knallharter Egoismus der einen unglaublichen Willen hervorbringt. Hat sich seitdem er auf beiden Beinen steht nur auf sich verlassen und auch alles ohne Hilfe selbst organisiert und vor nichts zurückgeschreckt. Daraus resultiert auch eine magische Ausstrahlung zwischen Furcht einflößend und autoritär. Trotzdem hat er in bestimmten Momenten ein riesiges Herz.


Mehra (43), Mutter; "Die Gangster-Braut"

Familienstellung/ zur Persönlichkeit:
Geliebte und gefürchtete Mutter. Träume wurden bei ihr früh zerstört und mit der fortlaufenden Ehe fast vollkommen abgetötet. Nie ist jemand für ihre Interessen eingetreten (nicht die eigenen Eltern, nicht die Männer und auch nie jemand von außen). Ihre Lebenserfahrung hat aus ihr eine unermüdliche Kampfmaschine gemacht, die versucht ihre Träume, eingepackt in ihre Kinder, durch zu bringen um sie in der von ihr erkämpften Freiheit wieder frei zu lassen. In ihnen will sie nach ihrem Tod weiter leben. Sie realisiert sich hauptsächlich in der Auseinandersetzung mit ihrem Mann und muss ihre Kompetenzen jeden Tag aufs Neue unter Beweis stellen. Das Ziel ist das Hindernis zu überwinden/ in Ruhe anzukommen (= das Weglaufen von der Vergangenheit).
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Veröffentlicht:
Dienstag, 17.03.2009 , 21:10 Uhr
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