Karge Stein- und Sandlandschaften sehen auf den ersten Blick wenig einladend aus. Flirrend heiße Luft macht das Atmen schwer, zwingt zur Langsamkeit. Für den Dirigenten und Komponisten Nader Mashayekhi ist es jedoch ein idealer Ort für einen Musiker – wenn auch nicht, um Musik zu hören. Im Gegenteil: „Die Stille haben wir vergessen. Und die Stille brauchen wir, um den Klang zu erkennen. Ohne Stille können wir die unterschiedlichen Klänge nicht erkennen. Und das ist schade für ein Volk, das so viele Wüsten hat. Weil wir in der Wüste die Stille erkennen können.“
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