Die Diktatur im Iran unterdrückt Kunst und Redefreiheit. Dreißig Jahre nach der islamischen Revolution stellen junge Fotografen jetzt mit subtilem Humor das System in Frage.In weiten Teilen der Welt gilt Mahmud Ahmadinedschad als Erzbösewicht. Im eigenen Land kann man den iranischen Präsidenten auch nicht leiden, macht sich aber lieber über ihn lustig, als ihn zu verteufeln. Ahmadinedschad sieht der Werbefigur einer populären Chipsmarke ähnlich; statt seinen Namen zu nennen, redet man in Teheran oder Schiraz deshalb nur noch vom »Äffchen«. Auch der oberste religiöse Führer Ali Chamenei, dessen eminentes Amt ihn bis vor Kurzem über jede Kritik erhob, ist zur Zielscheibe von Hohn und Spott geworden.
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