
Teheran/Paris. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz: Im Iran hängen Sport und Politik bei allen internationalen Bewerben und Sportarten eng zusammen. Markantestes Beispiel war die nach 1978 zweite WM-Teilnahme Irans bei der Fußballweltmeisterschaft 1998 in Frankreich. Damals besiegte Iran den Erzfeind USA mit 2:1 und machte damit alle Ballsportarten populärer. Außerdem verkaufte die Führung Teherans den Sieg auch als symbolischen politischen Sieg gegen den "Großen Satan", als der die USA durch die Iraner bisweilen bezeichnet werden.
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